Die Stromerzeugung mittels der Photovoltaik ist in der Europäischen Union politisch gewollt

Photovoltaikanlagen gehören in Deutschland mittlerweile zum Standard der Energieversorgung zahlreicher privater Haushalte oder finden Verwendung zur Stromeinspeisung in das öffentliche Netz. Deutschland ist als Vorreiter auf diesem Gebiet längst Weltmeister mit den meisten Installationen und das Vorzeigeland bezogen auf die Qualität und Technologie von Komponenten für Solarkraftwerke.

Die Stromerzeugung mittels regenerativer Energien, also auch der Photovoltaik, ist in der Europäischen Union politisch gewollt und findet dort große Unterstützung. Viele Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind dem deutschen Forderungskonzept des Energieeinspeisegesetzes, also im Wesentlichen einer gesetzlich geregelten Einspeisevergütung, gefolgt und haben vergleichbare Konzepte zur Etablierung einer Solarwirtschaft eingeführt.

Im Zuge der finanziellen Förderung und dem beständigen Fortschritt der Technik ist das Thema Solarenergie auch für Anleger interessant geworden, da eine gesetzlich geregelte Einspeisevergütung bei entsprechender Stromproduktion dem Anleger über einen langen Zeitraum einen stabilen und gesetzlich unterlegten Cashflow liefert.Gestützt durch Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau wurden attraktive Fremdfinanzierungsmöglichkeiten geschaffen, die es erlauben, mit überschaubarem Eigenkapital und zu vertretbaren Fremdkapitalkosten in Solarkraftwerke zu investieren.

Obwohl die Solarbranche in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung erfahren hat, ist die Entwicklung und Umsetzung von Solarkraftwerken eine stark mittelständisch geprägte Industrie geblieben, in der sich im Vergleich zu traditionellen Industrien noch keine Standards etablieren konnten.

Solarstrom wird im Jahre 2050 ein Viertel zur weltweiten Energieerzeugung beitragen

Rechtlicher Rahmen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet den Netzbetreiber, Strom aus regenerativen Energiequellen vorrangig zu einer gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren abzunehmen. Die Kosten hierfür werden auf alle Stromabnehmer gleichmäßig umgelegt.

Markt

In den letzten Jahren wuchs der Markt für Photovoltaik kontinuierlich an. Die energiepolitischen Maßnahmen haben zu einer Vervielfachung des durch Photovoltaik generierten Stroms zwischen 1998 und 2007 geführt.

Der Anteil an der Bruttostromerzeugung hat sich seit dem Jahr 2000 von 6,3 % auf 12 % im Jahr 2006 erhöht. Damit wurde das in § 1 EEG und der EU-Richtlinie 2001/77 formulierte Ausbauziel, bis 2010 einen Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung von mindestens 12,5 % zu erreichen, bereits im Jahr 2007 übertroffen.

Aussicht

Die Bundesregierung fördert die erneuerbaren Energien und begrüßt den deutschen Innovationsvorsprung in diesem Markt. Darüber hinaus wurde die Förderung erneuerbarer Energien auch in die Pläne der EU aufgenommen. Das Ziel eines liberalisierten Strommarktes, der Wegfall der Gebietsmonopole und die rechtliche Trennung von Erzeugung, Transport und Verteilung des Stroms bieten vorzügliche Chancen für die Photovoltaik.

Je schneller die Preise für fossile Rohstoffe steigen, desto schneller steigt der Bedarf an regenerativen Energien.


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